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Knaus und Püntener beim Weltcuprennen in Lenzerheide

Aktualisiert: 17. Juni 2023

Das Weltcuprennen in Lenzerheide war erneut ein sportliches Highlight. Mittendrin waren mit Romano Püntener und Flavio Knaus zwei Fahrer des Liechtensteiner Radfahrerverbandes.


Mountainbike. Bereits bei der U23 am frühen Sonntagmorgen säumten bei perfektem Wetter viele Sportbegeisterte die Rennstrecke. Durch einen längeren Startaufstieg und viele technisch anspruchsvolle Passagen wurde die Cross-Country-Strecke von Lenzerheide nochmals aufgewertet und war noch abwechslungsreicher. Dies, obwohl es vorläufig die letzte Austragung dieses Weltcuprennens war.

Der perfekte Tag wird durch den 34. Weltcupsieg des Churers Nino Schurter, der nun in dieser Kategorie alleiniger Rekordhalter ist, in die Geschichtsbücher eingehen. Schaan-Siegerin Alexandra Keller erfreute mit einem sensationellen Schlussspurt und stieg als Dritte aufs Weltcuppodest. Beim U23-Rennen sorgte Dario Lillo für einen Schweizer Sieg, die Ostschweizerin Ronja Blöchlinger fuhr auf Rang 2.


Hektik vor der Aufholjagd

Das Feld der U23 war mit über 130 Athleten aus 29 Nationen gross. Dieses hatte eine Startrunde und danach fünf Runden zu absolvieren. Zusammen mit dem Team war Romano Püntener seit Donnerstag vor Ort. Er genoss eine sehr gute Vorbereitung mit guten Trainings auf der Strecke und vielen Abstimmungen an Bike, Reifen, usw. Die Motivation vor dem ersten Heimweltcup war sehr gross. Mit Startnummer 71 hatte der LRV-Fahrer eine passable Startposition. Einmal mehr gab es gleich am Start Stürze, wodurch auch er aufgehalten wurde und sich um Position 110 wieder fand. Er liess sich aber nicht davon abhalten, fand seinen Rhythmus nach der anfänglichen Hektik und konnte bereits nach der Startrunde auf Position 69 vorfahren.


Im Finale am stärksten

Romano Püntener konnte seine Geschwindigkeit halten und Fahrer um Fahrer überholen, so dass er auf Position 50 in die letzte Runde ging. Obwohl die nächsten Fahrer 30 bis 40 Sekunden vor ihm lagen, gelang es ihm, das Tempo noch weiter zu erhöhen und seine schnellste Rundenzeit zu fahren. Schliesslich klassierte sich als 47. Damit zeigte sich sehr zufrieden: «Mein Ziel war, im Vergleich zum 74. Rang beim Weltcup in Nove Mesto eine deutliche Steigerung zeigen zu können, was mir ganz klar gelungen ist. Die gute Stimmung und die vielen Zuschauer, die mich mit dem Namen anfeuerten, gaben mir zusätzliche Energie, um noch mehr herauszuholen und zu pushen. Lenzerheide war ein super Erlebnis, das Hunger auf mehr macht.»


Flavio Knaus kurz vor seiner Weltcuppremiere zusammen mit Bruder Manuel, Vater Marcel und Mutter Irene.

Grosses Erlebnis für Flavio Knaus

Auch der zweite LRV-Fahrer Flavio Knaus freute sich sehr auf seine Weltcuppremiere in Lenzerheide. Als einer der wenigen Fahrer arbeitet er 100 Prozent und konzentriert sich vordergründig auf seine Ausbildung als Polymechaniker. Deshalb ging er aus Startposition 134 und dem damit verbundenen Stau in der Startphase ohne Erwartungen ins Rennen und sog die wertvolle Erfahrung auf. Er zog seinen Rhythmus durch, klassierte sich als 119. und zeigte sich mit seiner Leistung zufrieden. Als grössten Unterschied zu «kleineren Rennen» erlebte er die Stimmung: «Viele Bekannte feuerten mich am Streckenrand an, was ein grosses Erlebnis war und mir grosse Motivation verlieh.» lrv

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