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Starke Leistungen am Swiss Bike Cup in Savognin

Flavio Knaus liess mit Rang 15 aufhorchen, Romano Püntener fuhr erneut stark und wird 6., Felix Sprenger lieferte mit Rang 8 sein seit längstem stärkstes Mountainbikerennen, Seraina Candita stand zum vierten Mal in Serie auf dem Podest und U23-Fahrer Loris Dal Farra fuhr erstmals in die Top 20. Dies beim Swiss Bike Cup in Savognin.


Erstmals wurde ein Rennen des Swiss Bike Cup in Savognin und damit auf einer neuen Strecke ausgetragen. Der Parcours war konditionell sehr anspruchsvoll mit mehreren sehr steilen, kräftezehrenden Anstiegen. Technisch war die Strecke abwechslungsreich, aber nicht schwer.


Romano Püntener Sechster bei den Junioren

Die Junioren hatten 8 Runden mit 1100 Höhenmetern zu absolvieren, was weit über dem liegt, was in einem XCO-Rennen üblich und Vorgabe ist. Nach dem Rennen von tags zuvor in La Thuile wollte Romano Püntener erfahren, wie er nach einer Rennvollbelastung auf einen weiteren Einsatz reagiert. Er konnte von Beginn weg vorne mitgehen und seine Beine fühlten sich erholt an. Er reihte sich zwischen den Positionen 6 bis 8 ein und konnte in der Schlussrunde gar noch zusetzen, die schnellste Rundenzeit fahren und einen Angriff starten. Bei diesem konnte er sich von seinen Mitkontrahenten absetzen und noch bis auf rund 5 Sekunden auf zu Position 5 aufschliessen. Mit seinem 6. Rang, einen Tag nach Rang 7 im Juniorenweltcup zeigte er sich sehr zufrieden.


Flavio Knaus macht sich ein Geburtstagsgeschenk

Flavio Knaus hatte sich vorgenommen, sich im Vergleich zu Gränichen deutlich zu steigern. Er fand gut ins Rennen und reihte sich ab Runde 3 souverän auf Position 15 ein. Er machte einen sehr starken Eindruck, insbesondere auch in den äusserst steilen Anstiegen. Dennoch hatte er die Konkurrenz stetig im Nacken, weshalb er das Tempo hochhalten musste. Dies gelang Flavio Knaus sehr gut, sodass er Angriffe stets im Auge hatte und abwehren konnte.

Je länger das Rennen dauerte, umso wohler fühlte er sich, auch wenn die Strecke physisch in Kombination mit der Hitze äusserst fordernd war. Schliesslich machte er sich mit Rang 15 gleich selber das grösste Geburtstagsgeschenk.


Felix Sprenger auch auf dem Mountainbike stark

Felix Sprenger (Hard U17) startete schlecht ins vier grosse Runden dauernde Rennen, da er von anderen Teilnehmenden blockiert wurde. Dadurch verlor er einige Plätze. Er startete aber sogleich eine Aufholjagd und konnte sich von Runde zu Runde einige Positionen vorarbeiten. Dabei machte er durch seine gute Technik vor allem in den Abfahrten Zeit gut. Das Rennen teilte er sich kräftemässig sehr gut ein, sodass er zu Rennende sogar seine persönlich zweitbeste Rundenzeit absolvierte. Mit dem 8. Rang bei 77 Platzierten konnte Felix Sprenger sein Ziel, einen Top-10-Platz, erreichen. Er zeigte sich denn auch mit dem Resultat – auf dem Mountainbike das beste seit einiger Zeit – sehr zufrieden. Das Resultat und die steigende Formkurve schenken ihm Zuversicht für die Teilnahme an der Jugend-Europameisterschaft von dieser Woche in Pila.

Marco Püntener startete aus Position 37. Sein Ziel war es, sich deutlich nach vorne zu arbeiten. Nach einem sehr guten Start musste er aber feststellen, dass die äusserst steilen Anstiege und technisch einfachen Abfahrten nicht auf sein Fahrerprofil zugeschnitten waren. Während der gesamten Renndauer war er auf Position zwischen 30 und 35 anzutreffen und wurde 33. Mit dieser Platzierung war er nicht zufrieden. Dennoch blickt auch er

zuversichtlich Richtung Jugend-Europameisterschaft, wo das Streckenprofil einer modernen XCO-Strecke entspricht.


Stürze und Premiere nach Rennpause

Bei den Mega Knaben U15 gingen seit längerer Zeit wieder zwei Liechtensteiner in das Rennen über zwei grosse Runden: Clemens Sprenger und Maurin Riesen.

Maurin Riesen durfte aufgrund seines letzten Rennens wieder etwas weiter vorne starten und konnte auch wieder einige Plätze nach vorne arbeiten. Dies auch wenn er zweimal in einen Sturz verwickelt wurde. Mit Rang 35 war er deshalb zufrieden.

Clemens Sprenger absolvierte nach einer längerer Rennpause sein erstes Rennen. Er startete gut, wurde aber konditionell gefordert – die extrem steilen Anstiege mussten teilweise zu Fuss absolviert werden. In der zweiten Runde ging ihm die Kraft aus. Sein Ziel war es, nach dieser längeren Rennpause, das gesamte Rennen zu absolvieren. Dies gelang ihm und er kam als 65. ins Ziel. Er ist froh, dieses konditionell anspruchsvolle Rennen vollständig absolviert zu haben, jedoch zeigte ihm die Rangierung auf, dass sein Training intensiviert werden muss. Bis zu seinem nächsten Renneinsatz beim Swiss Bike Cup in Basel steht ihm dafür noch entsprechend Zeit zur Verfügung.

Seraina und Elena Candita hatten einen Doppeleinsatz. In Savognin stand Seraina Candita im vierten Rennen zum vierten Mal auf dem Podest – zum zweiten Mal als Zweite. Elena fuhr auf Rang 7. Am Sonntag starteten sie beim ersten Rennen der neuen MTB Race Series in Hittnau. Seraina belegte auf der coupierten Strecke erneut den zweiten Rang. Elena stürzte an dritter Stelle liegend und verpasste schliesslich das Podest als Vierte knapp.


Dal Farra in den Top 20

In der U23 startete das Rennen nervös. Die beiden Liechtensteiner Konstantin Alicke und Loris Dal Farra fanden gut in den Rennrhythmus, konnten das Rennen gut einteilen und konstante Rundenzeiten absolvieren. Loris Dal Farra erreichte als 19. sein Ziel, eine Top-20-Platzierung und auch Konstantin Alicke zeigte sich mit Rang 22 zufrieden. (lrv)


Flavio Knaus zeigte an seinem Geburtstag ein starkes Rennen und fuhr auf Rang 15.