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Starker Start in die Enduro-Saison

Die Enduro-Fahrer des Liechtensteiner Radfahrerverbandes bestritten zum Saisonauftakt das Chili Enduro Race in Latsch im Südtirol und belegten in der Kategorie Men die Ränge 11 und 12 von total 75 klassierten Fahrern.

 

Marco Püntener und Konstantin Alicke reisten zusammen ins Südtirol und bestritten mit dem Chili Enduro Race ihr erstes dreitägiges Rennen und damit elf Stages mit 2400 Tiefenmetern. Während die Bedingungen am ersten Tag sehr nass und kühl waren – in den oberen Lagen hatte es gar geschneit –, spielte das Wetter an den zwei letzten Wettkampftagen gut mit. Der Auftakt gelang Marco Püntener mit dem 12. Rang im Prolog, der die Startzeiten für den zweiten Tag definierte, gut und die Stages vom Samstag waren fehlerfrei: «Sie waren gar die besten, die ich je gefahren bin. Abwechslungsreich, technisch und physisch anspruchsvoll: ein absolutes Highlight.» Am Sonntag hatte er zwar einen Sturz zu verzeichnen und spürte bei den zum Teil flachen respektive leicht aufwärts führenden Trails, dass er die Prioritäten sportlich zuletzt anders gelegt hatte, war er doch mit Blick auf die Rekrutenschule, in die er im Juli einrücken wird, oft polysportiv unterwegs. Er verlor zwar etwas Zeit, verpasste aber als Elfter des Gesamtklassements die Top Ten nur um eine halbe Sekunde. Nun stehen die Lehrabschlussprüfungen als Polymechaniker an und dann geht es in die Grenadier-Rekrutenschule. «Ich hoffe, dass mir das Militär taugt. Radfahren wird aber auch danach das sein, was ich liebe. Ich werde sicherlich wieder Rennen fahren», beantwortet der Liechtenstein-Schweizerische Doppelbürger die Frage, ob er wieder an die Wettkampfplätze zurückkehren wird.


Nur für ein Rennen steht das Bike für Marco Püntener in dieser Saison im Fokus. Denn nun stehen Lehrabschlussprüfung und Rekrutenschule an.

 

Alicke Dritter in der letzten Stage

Konstantin Alicke wollte einen schnellen Prolog fahren, um am Samstag in der vorderen Gruppe zu starten und so keinen unnötigen Verkehr auf den Stages zu haben. Dies gelang ihm mit einem soliden 21. Rang. Am Samstag ging es dann auf die ersten fünf Stages, welche physisch und auch technisch viel abverlangten, da es am Vortag noch geregnet hatte. Alicke konnte alle fünf Stages ohne grosse Fehler durchfahren und in der Rangliste einen Sprung auf Rang 14 machen. Am Sonntag standen weitere fünf Stages an. Auch in diesen konnte der Balzner ein gutes Tempo fahren und seinen Rang in den Top 15 halten. «Die letzte Stage war dann nochmals ein Highlight für mich. Da die Stage mit einem kleinen Uphill versehen war, wollte ich nochmals alles geben, um noch einen Sprung nach vorne in der Rangliste zu machen», blickte Alicke zurück. Dies gelang ihm mit einem 3. Rang auf der Stage und nur 1,85 Sekunden hinter dem Stage-Sieger. Schliesslich belegte er nach 11 Stages den 12. Schlussrang. Ein toller Auftakt in die Saison. lrv

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