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Püntener feiert Weltcup-Debüt

Aktualisiert: 1. Juni 2023

Die Spannung beim Weltcupauftakt im tschechischen Nove Mesto war für Liechtensteins Mountainbiker gross. Romano Püntener platzierte sich bei seinem Weltcup-Debüt bei der U23 ebenso im Mittelfeld wie auch Felix Sprenger in der World Junior-Series. Für einen Podestplatz sorgte Masters-Fahrer Flavio Knaus im Tessin.


Mountainbike. Das Weltcuprennen in Nove Mesto ist einer der grossen Klassiker mit einer modernen Streckenführung, die für die Zuschauer sehr attraktiv ist, und einem grossen Sportstadion mit einer jeweils tollen Atmosphäre. Die Starterfelder waren gross, die Wetterbedingungen kühl und etwas feucht.


Gegner bremst Püntener aus

Romano Püntener ging mit der Startnummer 94 von 140 Fahrern ins Rennen der U23. Konkrete Ziele zu definieren, war mit dieser Nummer schwierig. Deshalb sagte sich der Fahrer des Liechtensteiner Radfahrerverbandes LRV, dass es ihm im Ziel wichtig ist, mit seiner persönlichen Leistung zufrieden zu sein. Natürlich erhoffte er sich zudem einen guten Start, um einen schnellen Weg nach vorne zu finden, was schnell 30 bis 40 Positionen ausmacht. Der Start verlief generell ohne Zwischenfälle, jedoch war Püntener im Feld eingeschlossen und der Weg nach vorne war nur langsam möglich. Zudem bildete sich auf der ersten Runde ein langer Stau bei einer Passage mit mehreren schlangenartigen Kurven am Ende des Rundkurses, respektive kurz vor Einfahrt ins Stadion. Romano Püntener stieg an dieser Stelle wie alle anderen Fahrer vom Bike, als ihm ein anderer Athlet in den Rücken fuhr, worauf er sehr starke Schmerzen hatte. Die gutgemachten Plätze waren somit im Nu wieder weg und der Liechtensteiner war bei der bei der ersten Zielpassage von Schmerzen gezeichnet auf Position 108 zurückgefallen.


Motivation für das weitere Training

Während weiteren drei Runden der insgesamt zwei Startrunden und fünf grossen Runden hatte Romano Püntener mit Schmerzen zu kämpfen. Erst auf den letzten drei Runden liessen diese nach und er konnte Fahrer um Fahrer überholen. Schliesslich fuhr Püntener als 74. über die Ziellinie. Somit konnte er insbesondere im Vergleich zu den gleichaltrigen Athleten eine gute Leistung zeigen und zum Beispiel den Dritten der letztjährigen Junioren-WM deutlich hinter sich lassen. Püntener war mit der Leistung, die er zeigte, nachdem die Rückenschmerzen etwas nachgelassen hatten, sehr zufrieden: «Die letzten Runden waren zeitlich sehr konstant und die Rundenzeiten waren gut. Auch wenn es als jüngster Jahrgang im Feld insbesondere aufgrund der hohen Startnummer sehr hart ist, kann ich aus diesem Rennen viel Motivation für das weitere Training mitnehmen und freue mich auf die kommenden Weltcups, um mich nun Schritt für Schritt nach vorne zu bewegen.»


Hohe Startnummer 94 und schliesslich der 74. Rang für Romano Püntener bei seiner Weltcuppremiere bei der U23.

Sprenger sammelt wertvolle Erfahrungen

Im grossen Feld von 146 Junioren ging Felix Sprenger an den Start. Er hatte am Wochenende mit Magenproblemen zu kämpfen, war dadurch geschwächt und konnte nicht seine gewohnte Leistung zeigen. In der Startrunde sowie in den ersten vier Runden verlor er kontinuierlich Zeit, bevor er sich in der letzten Runde wieder etwas fangen und damit auch Plätze gutmachen konnte. Nach 21,85 Kilometern erreichte Felix Sprenger das Ziel als 67. Dennoch konnte er auf der Weltcupstrecke wertvolle Erfahrungen sammeln: «Die Stimmung war trotz dem Start am frühen Samstag morgen gut und die Strecke gefiel mir sehr. Dass ich diese bereits kenne, ist für zukünftige Rennen in Nove Mesto sehr wichtig.»


Knaus Dritter im Argovia-Cup

Flavio Knaus starte im Argovia-Cup in Capriasca. Die Strecke im Tessin war technisch und physisch anspruchsvoll. Die ersten Runden konnte der Master-Fahrer keinen Rhythmus finden und verlor einige Positionen. Dann gelang es ihm aber aufzudrehen und noch einige Fahrer zu überholen, so dass er als Dritter von zwölf Klassierten über die Ziellinie fuhr. «Ich fuhr technisch sauber und konnte damit immer wieder Zeit gutmachen, obwohl ich schon bessere Beine hatte. Deshalb bin ich mit dem dritten Rang nicht unglücklich», so der Ruggeller. lrv

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